Sehenswürdigkeiten


Auf den Spuren der Geschichte – Tempelanlagen und Paläste

Der größte Archipel der Welt birgt einen einzigartigen Reichtum an faszinierender Architektur. Zahlreiche kultur-historische Schätze sind Zeugen der Entwicklung des Inselstaates sowie den Ursprüngen des Buddhismus und Hinduismus . Großartige Tempelanlagen und Palastruinen beeindrucken durch indische Architekturelemente, ergänzt durch mit lokale Baugewohnheiten. Dieser einmalige Stilmix gibt der indonesischen Architektur einen ganz besonderen Reiz – die schönsten schönsten Sakralanlagen und Paläste im Überblick:

Bali

Pura Besakih
Die heiligste Tempelanlage Balis, der "Mutter-Tempel", wird von den Anhängern der Hindu-Dharma-Religion verehrt. Das Heiligtum befindet sich an der Flanke des Vulkans Gunung Agung, dessen Gottheiten dort ursprünglich verehrt wurden. . Heute können Besucher drei Hauptheiligtümer und zahlreiche kleine Nebentempel besichtigen, insgesamt 200 Bauwerke. Der heiligste Tempel darunter ist Panataran Agung Besakih. Hier wird Shiva, einer der wichtigsten Götter des Hinduismus, verehrt. Zutritt zur Anlage haben lediglich Mitglieder der hindu-balinesischen Gemeinschaft, alle anderen haben einen guten Überblick auf die rund 60 Bauwerke von den höher gelegenen Nebentempeln.

Es empfiehlt sich, die Tempelanlage Besakih früh am Morgen zu besuchen, da oft schon vormittags schwere Regenwolken vom Gipfel des Gunung Agung zu der Tempelanlage ziehen.

Anreise
Bus: Von Klung-kung Bemos fahren Minibusse (nur an Festtagen). Alternativ erreicht man Pura Besakih auch mit dem Auto - von Denpasar aus sind es rund 25 Kilometer. Von Kuta dauert die Anreise ungefähr drei Stunden.

Pura Tanah Lot
In Beraban, an der Westküste Balis, liegt Tanah Lot, eine der populärsten Sakralanlagen der Insel. DasHeiligtum thront auf einem Felsenriff und wird als ein Vorposten gegen Dämonen aus der Unterwelt verehrt. Tanah Lot bietet ein faszinierendes Motiv für Fotografen, vor allem wenn die Sonne langsam im Meer versinkt. Der Tempel ist nur bei Ebbe zugänglich.

Anreise
Auto: Tanah Lot erreicht man in etwa 45 Minuten von Kuta, Legian und Seminyak.

Java

Borobudur
Nachhaltig beeindruckt das größte buddhistische Monument der Welt inmitten der Reisfelder und Hügel Zentraljavas. Die zehn Stufen des Monuments sind mit 1.460 Steinreliefs verziert, die die Weltenlehre des Buddhismus erklären. Heute ist dieser bezaubernde Tempel UNESCO Weltkulturerbe und gehört zu den „TOP 10“ Sehenswürdigkeiten Indonesiens.

Anreise
Bus: Ab Yogyakarta (Ausfallstraße Jl. Magelang). Busse fahren auch regelmäßig von Magelang bis Borobudur über Muntilan.
Auto: Borobudur ist ungefähr eine Stunde nördlich von Yogyakarta entfernt.

Prambanan
Anmutig liegt die Tempelanlage Prambanan zwischen den Sultansstädten Yogyakarta und Surakarta. Sie ist nahezu zeitgleich mit dem Borobudur Tempel im 9. Jahrhundert entstanden. Der mit 47 Meter höchste Tempel in Indonesien ist Shiva, dem Zerstörer gewidmet, zwei weitere große Tempel den Göttern Brahma, dem Erschaffer, und Wishnu, dem Erhalter. Zahllose kleinere Tempel, teilweise Ruinen, machen die Anlage zu einer der größten Südostasiens. Prambanan ist seit 1991 UNESCO Weltkulturerbe.

Anreise
Bus: Ab Yogyakarta fahren Minibusse (Malioboro Straße).

Der Sultanspalast von Yogyakarta
Keraton, der Palast von Yogyakarta (auch als Kraton, Karaton bekannt) gilt als Musterbeispiel traditioneller javanischer Architektur. Dieser Komplex aus Pavillons, Höfen und Gebäuden spiegelt den javanischen Kosmos wider. Selbst die Bäume haben symbolische Bedeutung. Symbolhaft ist auch die Ausrichtung in Nord-Süd-Richtung, hin zum mächtigen und majestätischen Vulkan Merapi und zum indischen Ozean, dem Reich der Meeresgöttin. Vollendet wurde der Palast 1790 und ist heute noch Sitz des amtierenden Sultans von Yogyakarta und kulturelles sowie rituelles Zentrum des einflußreichen Sultanshofes.

Anreise
Der Palast Keraton liegt mitten in der Innenstadt von Yogyakarta